Hydroformylierung

Die Reaktion der Hydroformylierung ist bereits seit 1938 bekannt und eine der wichtigsten großtechnisch angewendeten durch Übergangsmetalle katalysierten Reaktionen und dennoch ist der Mechanismus, welcher der Reaktion zugrunde liegt, noch nicht vollständig geklärt. Der Forschungsstandort für diesen Forschungsbereich ist das LIKAT. Hier haben wir die Möglichkeit mit einem in-situ Hochdruck Spektrometer die gewünschten Reaktionen zu verfolgen und automatisch Proben zu nehmen und zu untersuchen. In erster Linie werden kinetische und mechanistische Aspekte der mit Rhodium katalysierten Hydroformylierung untersucht. Die spektroskopisch gewonnen Ergebnisse werden mit angewandten chemometrischen unterstützt und komplettiert. Auch die Bi-und Monodentale Phosphit-Modifizierte Hydroformylierung ist von weiterem Interesse (ChemCatChem, 2:287, 2010)

Die Arbeiten an diesem Thema wurden durch eine Kooperation mit der Evonik möglich gemacht. Kooperationspartner sind außerdem am LIKAT vor allem Dr. Detlef Selent  und Prof. Armin Börner. Um eine passgenaue Software für die Auswertung der Spektren zu entwickeln wird eng mit den Mathematikern Mathias Sawall und Prof. Neymeyr zusammengearbeitet.